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[Rezension] Patricia Schröder–Plötzlich Pony–Eine Freundin zum Pferdestehlen

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Klappentext:

Pia hat eine neue Freundin: Penny. Oder Pony. Je nachdem, ob gerade jemand gewiehert hat. Denn Penny, das neue Nachbarsmädchen, verwandelt sich leider bei jedem Wiehern in ein Pony. Echt anstrengend! Aus lauter Verzweiflung hat Pennys Mutter ihr eine Box in einem Reitstall gemietet. Zu dumm, dass Penny-Pony dort einem hoffnungsvollen Turnierpony in die Quere kommt, dessen Besitzerin vor nichts zurückschreckt. Pia und Penny beschließen, der arroganten Reitstallclique gründlich die Tour bzw. das Turnier vermasseln! Pias einzige Sorge ist, dass ihre Ponyfreundin sich mitten auf dem Parcours in Penny zurückverwandeln könnte . Quelle

Ich glaub, mich tritt ein Pferd, denkt Pia, als es im Treppenhaus wiehert. Plötzlich steht ein Pony auf dem Flur. Ein lebendiges! Irgendwas stimmt da nicht, das merkt Pia sofort – seit wann können Ponys sprechen? Und was hat das Nachbarsmädchen Penny mit dem tollen schwarzen Pferdeschwanz damit zu tun? Pia folgt ihr heimlich –und findet Penny im Reitstall Hopperweide wieder. Und zwar … als Pony! Quelle

Bens Meinung zum Buch:

Patricia Schröder hat sich  bei diesem Buch sichtlich ins Zeug gelegt. Es hat mir sehr gefallen, weil es sehr schöne Illustrationen und einen sehr lustigen Text hatte und ich seit meiner Klassenreise in der vierten Klasse, bei der es auf den Ponyhof Popcorn ging, Ponys sehr interessant finde.

Das Cover ist sehr gut gelungen; die drei Hauptpersonen werden (mit Ausnahme von Pia) direkt namentlich vorgestellt. Auf die pinke Innenseite hätte ich allerdings verzichten können *grins*.

Ich kann dieses  Buch sowohl Jungen als auch Mädchen empfehlen, die Bücher wie Dork Diaries, Penny Pepper oder Gregs Tagebuch lieben.

Ninas Meinung zum Buch:

Endlich ein neues Buch unserer Lieblingsautorin und natürlich waren Ben und ich sehr gespannt, was sie sich nun mit ihrem tollen Comic Roman so ausgedacht hat. Allein das Cover ist schon ein optisches Highlight. Die verwendeten Farben gefallen mir, ebenso wie der verwendete Spotlack, der das Buch zu einem echten Hingucker macht. Auch die Innengestaltung in meiner Lieblingsfarbe mag ich sehr.  Wirklich begeistert haben mich die vielen genialen Zeichnungen auf Vorder- und Rückseite des Buches.  Der Blick in das Buch und auf die vielen genialen Handletterings und Zeichnungen haben mich sofort begeistert. Hier hat die Illustratorin Sabine Rothmund eine großartige Arbeit geleistet.

Die Geschichte ist gleich von der ersten Seite präsent und hat mich sofort mitgerissen. Ich habe bereits im ersten Kapitel Tränen gelacht und mir entgegen meiner normalen Lesegewohnheiten beim Lesen extrem viel Zeit gelassen. Ohne große Einleitung und Schnickschnack erzählt die Autorin Patricia Schröder die Geschichte von Pia, Moppie, Penny und Co. Das Lesen hat großen Spaß gemacht und ich habe mich sofort wohl gefühlt.

Mir gefallen auch in diesem Buch wieder die vielen und sehr unterschiedlichen Protagonisten. Einige waren mir sofort sympathisch und bei anderen konnte ich die Sympathie erst auf den zweiten Blick entwickeln. Dann wiederum gab es einige wenige, die ich nicht leiden konnte, die aber durch ihre Art ebenfalls zum positiven Gesamteindruck beigetragen haben.

Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr flüssig, extrem humorvoll und mitreißend. Ich bin immer wieder erstaunt, was für großartige Geschichten Patricia Schröder erzählen kann. Ich bin großer Fan ihrer Erzählweise und ihrer einzigartigen Geschichten. Auch wenn ich das empfohlene Lesealter von zirka 8-10 Jahren schon deutlich überschritten habe, konnte mich dieses Buch wieder von Anfang bis Ende faszinieren.

Dieses Buch eignet sich wunderbar zum gemeinsamen Lesen, es gibt so viele Details zu entdecken und es macht großen Spaß darüber gemeinsam zu lachen.

Unser Fazit:

Auch die neue Buchidee von Patricia Schröder konnte uns wieder komplett begeistern. Die Geschichte ist witzig-humorvoll und die Illustrationen sind wirklich der Hammer. Genial charakterisierte Personen haben uns höchsten Lesegenuss beschert. Wir werden noch lange an die tolle Geschichte denken und freuen uns auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung.

Sehr gerne sprechen wir eine Leseempfehlung aus und belohnen “Plötzlich Pony- Eine Freundin zum Pferdestehlen” mit fünf von fünf Sternen.

Infos zum Buch:

Titel: Plötzlich Pony – Eine Freundin zum Pferdestehlen
Autor/in: Patricia Schröder
Illustrator/in: Sabine Rothmund
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: 5.Februar 2018
Format: Hardcover (144 Seiten)
ISBN: 978-3649624011
Preis:  10,99€

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Bücher · Nina · Rezension · Zuckerfrei

[Rezension] Charlotte Debeugny–Süßer leben ohne Zucker

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Klappentext:

Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, nicht nur in Süßigkeiten. Charlotte Debeugny zeigt, wo er wichtig und in Maßen zu empfehlen ist, und wo er als unnötiges Gift weggelassen werden sollte. Sie hilft dabei, versteckten Zucker zu erkennen, und erklärt, warum zu viel Zucker nicht nur auf die Figur, sondern auch auf die Stimmung schlägt. Kleine Tipps und Tricks und fantastische Rezepte machen diese Diät einfach umsetzbar und leicht durchzuhalten. Ein Programm zur Entgiftung, so einleuchtend und klar, dass man direkt loslegen will.Quelle: Randomhouse

Was ich zum Buch zu sagen habe:

Schon lange stelle mir die Frage: Was stellt der viele Zucker tatsächlich mit unseren Körpern an? Ich bin ein richtiger Schoko-Junkie, und obwohl ich bei hohem Zuckerverzehr immer wieder merke, dass er mir nicht bekommt, komme ich von dem süßen Kram irgendwie nicht los. Beim Bummeln im Buchladen bin ich an diesem Buch hier hängengeblieben. “Süßer leben ohne Zucker – mit Leichtigkeit zu strahlendem Teint, guter Laune und Traumfigur”. Bingo, dies ist genau mein Buch. Es hat ein ansprechendes Cover, welches auch an den schönen frischen Farben liegen mag, die für das abgebildete Obst verwendet wurden.

Nachdem ich das Buch dann aus dem Regal gezogen habe und durch die 128 Seiten geblättert habe, war ich von den kurzen Texten und den vielen tollen Illustrationen extrem begeistert.

Am Anfang gibt es ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis, welches in folgende Kategorien unterteilt ist:

Einführung

1 Zucker, Gesundheit und Wohlbefinden

2 Zucker erkennen und entlarven

3 Der Angriffsplan

4 Fantastische Menus und Rezepte

5 Rückfällig werden – ausgeschlossen!

6 Kinder und Zucker

Schlusswort

Das Buch startet mir einer allgemeinen Erklärung zum Thema Zucker, in der die Autorin unseren Zuckerverbrauch unter die Lupe nimmt. Viele Dinge waren mir überhaupt nicht bewusst. Zum Beispiel ist der vielangepriesene Agavensirup oder Honig keinen Deut besser als der normale Haushaltszucker. Zucker bleibt Zucker, egal in welcher Form. Wusstet Ihr das? Also mich hat das Gelesene doch sehr überrascht.

Das Buch ist durchweg leichtverständlich geschrieben, an vielen Stellen auch sehr humorvoll. Gleich im ersten Kapitel gibt es einen Test: Wie zuckersüchtig sind sie? Mein Ergebnis zeigte, was ich auch schon vermutet hatte. Es dann aber schwarz auf weiß  zu lesen´, dass ich “in hohem Maße zuckersüchtig” bin, hat mich dann aber doch extrem geschockt. Von diesem Zeitpunkt an hat mich dann das Buch gefangen und ich habe mich binnen kürzester Zeit durch die Kapitel gelesen. Die Autorin, Charlotte Debeugny, führt den Leser ganz langsam und Stück für Stück an das Thema Zucker heran. Das hat mir richtig gut gefallen. In den vielen bunten Kästchen im Buch gibt es jede Menge Tipps und weitere Infos, die sind alle so interessant, dass ich das ganze Buch mit Post-Its versehen möchte, um ständig zu blättern und mir diese Infos immer wieder anzusehen und erneut durchzulesen.

Nachdem ich in den ersten Kapiteln sehr informativ beraten wurde, geht es im dritten Kapitel um praktische Ratschläge und Tipps für eine zuckerarme Ernährung. Auch dies ist dann wieder sehr detailliert und einfach beschrieben und ich habe ein gutes Gefühl gehabt, das Gelesene auch einfach umsetzten zu können.

Nach der ganzen Theorie geht es in Kapitel 4 dann endlich mit der Praxis weiter. Es darf nun endlich zuckerarmer gekocht werden. Es gibt für zwei Wochen eine Übersicht und detaillierte Rezepte, die zum Nachkochen einladen. Wer mag, kann dann auch auf zwei leeren Seiten seine zuckerarmen Lieblingsrezepte notieren.

Als Mama fand ich auch das Kapitel “Kinder und Zucker” extrem spannend, denn auch die Jungs essen definitiv zu viel Zucker. Ob ich es allerdings schaffe, den Zucker komplett aus ihrem Leben zu verbannen, bezweifele ich. Ich werde aber versuchen, den Zuckerkonsum auch bei ihnen deutlich zu reduzieren.

Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat. Ich habe viele spannende und teilweise auch sehr erschreckende Details über den Zucker erfahren. Ob ich den Zucker für immer und dauerhaft aus meinen Leben streichen kann, kann ich im Moment nicht sagen. Aber auf jeden Fall werde ich meine Einstellung zum Zucker ändern und vielleicht meinen morgendlichen Kaffee zukünftig ohne Karamelsirup und Zucker trinken.

Allen, die eine ähnliche Erfahrung mit dem unstillbaren Heißhunger auf Süßes haben, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Ihr werdet sicher sehr überrascht sein, was ihr hier alles erfahren könnt. Ganz klare Leseempfehlung, die selbstverständlich mit fünf von fünf Sternen belohnt wird. Ich werde dieses Buch sicher noch sehr oft zur Hand nehmen.

Infos zum Buch:

Titel: Süßer leben ohne Zucker
Autor: Charlotte Debeugny
Illustratorin: Delphine Soucail
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 11.Juli 2016
Format: Klappenbroschur (128 Seiten)
ISBN: 978-3453603868
Preis:  12,99€

Bücher · Inge Meyer- Dietrich · Nina · Rezension

[Rezension] Inge Meyer-Dietrich–Leben und Träume der Mimi H.

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Klappentext:

Ruhrgebiet um 1900. Nach einer schwierigen Kindheit und Jugend lernt die Näherin Mimi den Schmied Heinrich kennen. Die beiden heiraten, und Mimi findet endlich ein Zuhause. Nur in seltenen Momenten hat sie das Gefühl, dass Heinrich etwas vor ihr verbirgt. Doch das kann ihr Glück nicht schmälern. Dann verändert der Erste Weltkrieg Mimis Leben radikal. Und jetzt kommt auch zutage, was Heinrich und seine Familie ihr verschwiegen haben. Aber Mimi ist eine Kämpferin, die nicht aufgibt. Schon wegen der Kinder. Gefühlsduselei kann sie sich nicht leisten. Sie muss stark sein. Sie muss. Das hat sie sich selbst versprochen. Quelle

Was ich zum Buch zu sagen habe:

Von der Autorin Inge Meyer-Dietrich habe ich schon einige tolle Bücher gelesen, die mich alle begeistern konnten.  In besonders guter Erinnerung ist mir “Die Hüter des Schwarzen Goldes” geblieben, dieses Buch hat sie zusammen mit ihrer Tochter Anja Kiel geschrieben.

In “Leben und Träume der Mimi H.” erzählt die Autorin von den Erlebnissen ihrer Großmutter, der Schneiderin Mimi. Bücher, in denen persönliche Geschichten erzählt werden, berühren mich immer besonders.

Mimis Geschichte und der erste Leseabschnitt beginnt im Jahr 1909.

Schon nach ein paar Seiten habe ich Mimi in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildgewaltig, flüssig und mit viel Liebe zum Detail erzählt. Ich habe schon viele Geschichten gelesen, die auf persönlichen und realen Erlebnissen beruhen, aber Mimis Geschichte hat mich ganz besonders in ihren Bann gezogen. Ich war von Anfang an von ihrer Stärke und ihrer Willenskraft, nie aufzugeben, fasziniert.

Trotz einer schwierigen Kindheit und Jugend weiß die junge Mimi ziemlich schnell, was sie von ihrem Leben erwartet.  Als sie dann ihren späteren Mann Heinrich trifft, habe ich mich sehr für sie gefreut, denn auch Heinrich mochte ich von Beginn an. Auch bei ihm hat sich die Autorin viel Zeit mit der Beschreibung seiner Person gelassen.

Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können und war von den Personen und den beschriebenen Orten so gefangen, dass ich während des Lesens alles um mich herum ausgeblendet habe.

Die Geschichte hat mich zwischendurch sehr nachdenklich gestimmt und ich habe mich beim Lesen immer wieder dabei ertappt, wie ich überlege, wie ich in ihrer Situation gehandelt hätte.  Die Geschichte hat sämtliche Emotionen in mir hervorgerufen. Ich habe mit Mimi gelacht und auch sehr viel geweint. Ein wenig ängstlich habe ich immer wieder auf die Jahreszahlen am Kapitelanfang  geschaut und damit auch irgendwann auf den nahenden ersten Weltkrieg. Es muss schlimm sein, den Ehemann in den Krieg ziehen zu lassen und mit den kleinen Kindern alleine zurückzubleiben, ohne zu wissen, ob man sich irgendwann wiedersieht. Ich habe oft beim Lesen gedacht, was wir doch für ein Glück haben, unsere Kinder in Friedenszeiten geboren zu haben und den Mann an seiner Seite zu wissen.

Das Buch lässt sich auch bis zum Ende schnell und zügig lesen und ich habe mich von Anfang bis Ende sehr wohlgefühlt. Die Protagonisten sind alle gut beschrieben worden und ich habe mich in ihr Denken und Handeln gut hineinversetzen können.

Auch nach Beendigung des Buches hat mich die Geschichte nicht losgelassen, ich habe viel an Mimi und ihre Kinder denken müssen. Ich habe viel geweint und brauche einige Zeit, bis ich ihre Geschichte weiterlesen kann. Das Buch endet kurz vor dem zweiten Weltkrieg und mir ist schon ganz mulmig, was Mimi und ihre Familie dort noch so alles erleiden müssen.

Das Buch hat viele schöne Passagen, die ich mir mit kleinen Post-Its markiert habe. Aber die schönsten Zeilen des Buches stehen ganz am Ende. “Lassen wir Mimi eine Weile ausruhen. Sie muss Kräfte sammeln. Denn zu Ende ist ihre Geschichte nicht. Wie auch ihr Leben weitergeht. Wir Heutigen wissen, was Mimi in ihrer Laube nicht einmal ahnen kann…”

Diese Zeilen gehen noch weiter, sie sind so wunderschön verfasst und werden für immer in meinem Herzen bleiben.

Das Büchlein hat ein wunderschönes, weißes Lesebändchen, das ich nicht benötigt habe, da ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es in einem Rutsch durchgelesen habe.

Fazit:

Nun sitze ich hier und schreibe ein Fazit, während mir die Tränen über die Wange laufen. Ich habe schon so viele Kriegsgeschichten gelesen und mit den Protagonisten getrauert. Bei vielen Büchern kann ich mich nach all’ den Jahren nicht mehr an ihre Namen erinnern und auch ihre Geschichten sind allmählich verblasst. Bei Mimi und ihrer Familie ist es anders. Diese Geschichte hat mich durch die emotionalen Beschreibungen so gefesselt, dass ich sie ganz sicher nie vergessen werde. Ich werde nun auch noch eine Weile ausruhen und dann lesen, wie es Mimi und ihren Liebsten während des zweiten Weltkriegs ergangen ist.

Ich möchte Euch diese emotionale Reise in die Vergangenheit unbedingt ans Herz legen, denn hinter diesem unscheinbaren Cover verbirgt sich eine ganz wundervolle Geschichte. Eine großartige Frau, die ich sehr bewundere. Ich wünschte, ein kleines bisschen von ihrer Stärke und ihrem Mut zu haben.

Dieses Buch gehört schon jetzt zu meinen Lesehighlights und bekommt einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal.

Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus und belohne Mimis Geschichte mit fünf von fünf Sternen.

Infos zum Buch:

Titel: Leben und Träume der Mimi H.
Autor/in: Inge Meyer- Dietrich
Verlag:  Henselowsky u. Boschmann
Erscheinungsdatum: 15. August  2016
Format: Hardcover (192 Seiten)
ISBN: 978-3942094610
Preis:  9,90€

Hier kommt Ihr zur Homepage der Autorin.

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[Rezension] Uwe Becker–Zipfelmaus und die Glitzerkatze

Klappentext:

Wer hat den Smaragdring gestohlen?
Zipfelmaus freut sich auf die Ferien: Frau Bienenstich ist verreist und im Schrebergarten herrscht himmlische Ruhe – bis die kleine Victoria auftaucht. Kaum angekommen, wird Zipfelmaus‘ Nichte schon von Schwarzekatze und ihrem Katzen-Kumpel Daddel entführt. Als Lösegeld fordern die beiden Frau Bienenstichs Smaragdring. Doch der ist verschwunden! Zipfelmaus braucht dringend einen Plan . Quelle

Was ich zum Buch zu sagen habe:

Seit der Leipziger Buchmesse bin ich ein großer Fan der Bücher aus dem Südpol Verlag. Nach Gerlis Zillgens “Hipp & Hopp” und Carola Beckers “Mäc Mief  und die stinkbesonderen Unterhosen” ist die Zipfelmaus nun schon mein drittes Buch aus dem Verlag. Bisher konnten mich die großartigen Geschichten und ihre zauberhaften Illustrationen komplett begeistern.

Das Cover sieht wunderschön aus und durch den verwendeten Spotlack kommen Zipfelmaus, Glitzerkatze und Co. so richtig toll zur Geltung. Die Vorder- und Rückseiten sind in kindgerechten Farben gestaltet und stechen dadurch sofort ins Auge.

Was mir auch richtig gut gefällt: Das Buch wurde auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt und leistet damit einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder rund um den Globus. So was finde ich richtig toll und soll an dieser Stelle auch lobend erwähnt werden.

Das Buch ist in zehn Kapitel unterteilt, diese haben eine angenehme Lese- und Vorleselänge. Auf  der darauffolgenden Doppelseite werden die Protagonisten mit Bild und Text vorgestellt.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir, trotz einiger Vorgängerbände, die ich nicht gelesen hatte, sehr leicht gefallen. Die Geschichten sind abgeschlossen und es kann mit jedem Band in die Abenteuer der Zipfelmaus gestartet werden. Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht, sehr humorvoll und flüssig. Ich habe mich gleich von Beginn an wohlgefühlt . Gefreut habe ich mich über die große Schrift, so hatte ich auch ohne Lesebrille ein tolles Lesevergnügen.

Neben kurzen, verständlichen Sätzen und einer sehr spannenden Handlung konnten mich auch die zauberhaften vielen Illustrationen von Ina Krabbe begeistern. Die Schwarz-Weiß-Bilder sind sehr liebevoll gestaltet und setzen der tollen Geschichte noch ein Krönchen auf.

Geübten Leseanfängern ab 7 Jahren würde ich die Geschichte ebenso empfehlen wie kleinen 5-jährigen Kindern, die sie vorgelesen bekommen.

Sie findet nach 92 Seiten ein schönes Ende und ich muss unbedingt noch mehr von der Zipfelmaus lesen.

Fazit:

Ein wirklich tolles Leseabenteuer mit ganz tollen Illustrationen, das mich komplett begeistern konnte. Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus und belohne die humorvolle Geschichte mit fünf von fünf Sternen.

Infos zum Buch:

Titel: Zipfelmaus und die Glitzerkatze
Autor/in: Uwe Becker
Illustrator/in: Ina Krabbe
Verlag:  Südpol Verlag
Erscheinungsdatum: 28. August  2017
Format: Hardcover (92 Seiten)
ISBN: 978-3943086447
Preis:  8,99€

Vielen Dank an den Südpol Verlag für die freundliche Genehmigung der Coverabbildungen, bibliografische Angaben und Beschreibungstexte.