Allgemein · Nina · Wochenrückblick

[Wochenrückblick #4] Das war meine Urlaubswoche

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch einen schönen Sonntag. Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu und ich möchte Euch gerne von meiner vergangenen Woche berichten. Meine Familie und ich haben sieben wunderschöne Urlaubstage in meiner zweiten Heimat Dänemark verbracht. Seit meiner frühesten Kindheit haben meine Eltern, meine kleine Schwester und ich jedes Jahr zu Ostern unsere Ferien an der dänischen Nordsee verbracht. Wenn ich in Nymindegab über den Hügel fahre und auf die Dünen schaue, dann geht mir auch nach über 40 Jahren immer noch das Herz auf.

         

Das Wetter war am Samstag wirklich traumhaft, und da wir den Schlüssel schon um 12.30 Uhr bekommen haben, konnten wir den Sonnenschein auf der Terrasse sofort genießen. Auch am Sonntag durften wir tolles Frühlingswetter genießen. Wir waren viel am Strand, haben in der Sonne gegrillt und das Nichtstun in vollen Zügen genossen. An dem Wochenende habe ich  “Save Me” von Mona Kasten gelesen. Ein tolles Buch, was mir richtig gut gefallen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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Auch am Montag hatten wir richtig viel Glück mit dem Wetter und waren am Strand und leckeres Softeis in Hvide Sande essen. Gegen Nachmittag haben wir uns eine Bowling-Bahn gemietet. Das hat richtig Spaß gemacht und ich war nicht so schlecht wie vermutet. Die Quittung kam dann am Abend, denn ich habe ordentlich Muskelkater bekommen.

       

Der Dienstagmorgen brachte einen kleinen Regenschauer und so haben wir unser neu entdecktes Lieblingsspiel “Wizard” gespielt. Nach der Mittagspause haben wir einen langen Spaziergang am Strand unternommen und die vielen Bunker angeschaut. In einige konnten die drei Männer sogar klettern.

         

Am Mittwoch waren wir den ganzen Tag unterwegs. Wir haben uns mit Freunden in deren Haus in Blavand verabredet. Dort wurden wir mit einem tollen Frühstück empfangen. Anschließend haben wir uns den Campingplatz im Ort angeschaut. Meine Schwester, unsere Kinder und ich werden dort im Sommer wieder ein paar Tage Urlaub machen. Wir haben dort schon zweimal in den Sommerferien ein paar tolle Urlaubstage verbracht.

         

Im Anschluss gab es den in der Fußgängerzone in Blavand noch mal Softeis. Das Wetter war wieder traumhaft schön und so sind wir durch die verschiedenen Geschäfte gebummelt, bevor es selbstgemachten Kuchen und Cappuccino gab. Gut gestärkt sind wir dann nach Henne Strand gefahren, um meine Partnerin aus der Buchstöberstunde und ihre Familie zu besuchen. Mein Kleiner geht mit ihrer Tochter in eine Klasse und sie hatten sich beide schon sehr auf dieses Treffen gefreut. Dort haben sie auf dem tollen und sehr großen Naturgrundstück Fußball gespielt, während wir großen Tee und Kaffee getrunken haben. Kugelrund und sehr glücklich ging es dann gegen 18.30 Uhr Richtung eigenem Ferienhaus. Mein Großer und ich haben dann am Abend noch einen wunderschönen Sonnenuntergang angeschaut.

         

Am Donnerstag haben wir uns das kleine Örtchen in der Nachbarschaft angeschaut und sind dort etwas durch die Geschäfte gebummelt.  Vor der Mittagspause haben wir den üblichen Spaziergang durch die Dünenlandschaft zum Strand gemacht. Es wurden jede Menge Steine für unser großes Steinbeet gesammelt. Besonders der Kleine hatte daran großen Spaß.

    

Für den Nachmittag hatten wir uns wieder eine Bowling-Bahn gemietet. Ich habe es diesmal vorgezogen, mich an den Strand zu setzen und mich dort ein wenig zu sonnen und dem Meeresrauschen zu lauschen. Ich liebe das Meer und würde gerne irgendwann in der Nähe eines Gewässers wohnen.

    

Am Abend habe ich dann mit dem neuen Buch von Ursula Poznanski und Arno Strobel “Invisible” begonnen. Im nächsten Monat werden meine Freundin und ich auf deren Lesung in Hamburg sein. Was ich besonders toll finde: Die Lesung findet auf einem Schiff auf der Elbe statt. Schaut mal hier, falls es Euch interessiert: Lesung. Vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen von Euch dort. Ich würde mich freuen. Ich habe auch dieses Buch schnell gelesen und kann es Euch sehr empfehlen. Ich war wieder total begeistert von der stetigen Spannung im Buch und vom genialen Schreibstil der beiden Bestsellerautoren.

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Am Freitag hatten wir keinen festen Plan und haben einfach nur in den Tag hineingelebt. Die Wettervorschau war leider nicht so gut und so haben wir schnell am Vormittag eine trockene Phase genutzt um nochmal einen Strandbesuch zu machen. Auch hier durften wieder jede Menge Steine mit in unsere Tüte. Während die Jungs am Nachmittag mit der Wii gespielt haben, haben wir Erwachsenen uns den Tischtennisball um die Ohren gehauen. Gegen Nachmittag wurden langsam die ersten Sachen gepackt.

Mit einem Kaffee und leckeren Keksen habe ich dann begonnen, “Was bleibt sind wir” von Jill Santopolo zu lesen. Hier habe ich bisher aber nur ca. 50 Seiten geschafft. Bisher gefällt es mir auch ziemlich gut. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr.

Nebenbei habe ich auch Nicole Staudingers “Stehaufqueen” begonnen. Ein sehr persönliches und emotionales Buch der Autorin, welches ich in kleinen Abschnitten lese, damit ich noch genug Zeit zum Nachdenken habe.

      

Am Samstag haben wir dann schon gegen 8 Uhr die Schlüssel abgegeben und danach die Heimreise angetreten. Wir sind ohne Staus nach vier Stunden zu Hause angekommen. Die Freude war sehr groß, als ich tolle Bücherpost ausgepackt habe. Vom Bloggerportal habe ich das Hörbuch “ Du kannst schlank sein, wenn du willst” von Jan Becker bekommen,außerdem “Zombert – Fußballspielen verboten” von Kai Pannen und meinen Gewinn vom Südpol Verlag, “Supermops und der schrille Schurkenalarm” von Nicolas Gorny. Ich freue mich darauf, die Bücher bald zu lesen bzw. zu hören.

Ich hoffe, mein Wochenrückblick hat Euch gefallen. Wie immer würde ich mich sehr über einen Kommentar von Euch freuen. Ich hoffe Ihr habt auch eine schöne Woche gehabt? Ich wünsche Euch morgen einen tollen Wochenstart, hier in Schleswig- Holstein enden die Osterferien. Die Jungs haben überhaupt keine Lust und könnten noch zwei Wochen Ferien gebrauchen.

Herzlich,

Eure Nina

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Allgemein · Nina · Wochenrückblick

[Wochenrückblick #3] Das war meine Woche

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Ihr Lieben,

ich wünsche Euch und Euren Liebsten ein wunderschönes Osterfest. Ich hoffe Ihr habt ein paar schöne Tage und genießt die Zeit mit Eurer Familie und guten Freunden.

Eine turbulente und teilweise auch ziemlich anstrengende Woche liegt hinter mir. Dies ist aber nun vergessen, denn gestern war mein letzter Arbeitstag für fast drei Wochen. In der nächsten Zeit werde ich mal ordentlich meine Akkus aufladen und eine kurze Blog- und Internetpause machen. Es sind viele tolle Bücher bei mir eingezogen und die möchte ich gerne lesen. Außerdem haben die Jungs nun Ferien und ich möchte mich auch ein wenig mit ihnen beschäftigen, denn durch den Schulstress und die lange Krankheit des Kleinen sind gemeinsame Unternehmungen und Spielnachmittage ein wenig zu kurz gekommen.

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Aber nun zu meiner Woche. Der Kleine ist auch zu Beginn der Woche noch nicht richtig gesund gewesen, weshalb ich ihn dann auch die drei letzten Schultage zu Hause gelassen habe. Nun geht es ihm endlich besser, obwohl er immer noch sehr blass ist und nicht so richtig großen Hunger hat. Am Dienstagmorgen habe ich wieder eine tolle Yogastunde genossen und mir mal 1,5 Stunden Ruhe gegönnt. Ich liebe diese wöchentliche Auszeit und habe mich gleich für den nächsten Kurs im Herbst angemeldet. Neben vielen Terminen mit den Kindern habe ich dann am Mittwoch den ganzen Tag gearbeitet. Kennt Ihr das? Kurz vor den Feiertagen sind die Mitmenschen besonders schlecht gelaunt und genervt. Dieser Arbeitstag lief also nicht besonders rund, aber ich habe versucht, mir meine gute Laune trotzdem nicht verderben zu lassen.

Der Donnerstag brachte jede Menge Schnee und das, wo wir alle doch eigentlich schon in Frühlingsstimmung sind. Ich möchte nun endlich mal anfangen, Blumen in meine Töpfe zu pflanzen. Außerdem stand am Vormittag ein Zahnarztbesuch im Terminkalender. Nachdem bei den vorherigen Behandlungen schon jede Menge schief gelaufen ist, habe ich inzwischen richtig Angst vor dem Zahnarztbesuch. Ich habe auf Empfehlung meiner Freundin eine neue Ärztin ausprobiert und habe die Praxis nach kurzer Zeit ganz glücklich wieder verlassen.

Den Karfreitag haben wir mit der Verwandtschaft und einem leckeren Osterbrunch gefeiert und am Nachmittag endlich mal wieder einen Familiennachmittag gemacht.

Heute haben wir glücklicherweise keine Termine und genießen den Tag.

Einen schönen Restsonntag und einen tollen Ostermontag.

Herzlich,

Eure Nina

Allgemein · Nina · Wochenrückblick

[Wochenrückblick #1] Das war meine Woche

Ihr Lieben,

ich habe mir überlegt, Euch nun jeden Sonntag von meiner vergangenen Woche zu berichten. Habt Ihr Lust, meine Geschichten zu hören?

Die Woche hat schon mit einem großen Schrecken begonnen, denn mein Kleiner ist morgens schon mit hohem Fieber aufgewacht. Am Anfang war ich noch guter Dinge und dachte, dass es bis zum Samstag sicher alles längst vorbei sein wird. Leider habe ich mich geirrt und die gemeine Grippe hatte uns bis zum Ende der Woche fest im Griff. Da es dem Lütten bis zum Freitag nicht wirklich besser ging, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, meinen Besuch der Leipziger Buchmesse abzusagen.  Wochenlang habe ich mich auf diesen Tag gefreut und schon einige Termine mit Autoren verabredet. Auch zum Community-Treffen von Lovelybooks hatte ich mich schon angemeldet. Aber wenn ich die Berichte von gestern so lese, dann bin ich wirklich froh, mich nicht auf den Weg gemacht zu haben. Meine Mitfahrkollegin hat 9 Stunden gebraucht, um von Hamburg zur Messe zu kommen und auch der Rückweg war mehr als beschwerlich. Leipzig ist im Schneechaos versunken und viele Besucher sind nur unter erschwerten Bedingungen auf der Messe angekommen.

Ich werde meinen Besuch der Messe im nächsten Jahr auf jeden Fall frühzeitig buchen und mich dann rechtzeitig, am Mittwoch vor dem Messestart, schon auf den Weg machen. Wer von Euch war auf der Messe? Wie war Eure Anreise? Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Erlebnisse berichten würdet.

Ansonsten habe ich die vergangene Woche hauptsächlich zu Hause verbracht und mich um das kleine Fieberbärchen gekümmert.

Ich bin froh, dass ich am Dienstagvormittag noch ein wenig Kraft beim Yoga sammeln konnte. Und am Donnerstag habe ich mit den Kindern aus meiner Bücherstöberstunde kleine Lesezeichen gebastelt. In der nächsten Woche wollen wir dann ein Hörbuch zusammen hören, malen und selbstgebackene Kekse knuspern, bevor es dann in die Osterferien geht.

Wie war Eure Woche? Habt Ihr etwas Schönes gemacht oder erlebt?

Einen schönen Sonntag

Eure Nina

Allgemein · Bücher · Jugendbücher · Nina · Patricia Schröder · Rezension

[Rezension] Fanatisch von Patricia Schröder

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Klappentext:

Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück – in einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Ein religiöser Fanatiker hat sie gefangen gehalten und in grausamer Weise die biblischen Sechs Werke der Barmherzigkeit an ihnen erprobt. Nara ist eine der Geiseln, und auch sie spricht nach ihrer Freilassung mit niemandem, weil der Entführer gedroht hat, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch warum wurde sie ausgewählt? Nach und nach erkennt Nara, dass ihr Albtraum noch nicht vorüber ist, denn sie beobachtet, wie die »Werke« in noch radikalerer Form an anderen Menschen wiederholt werden. Nara muss sich in die fanatische Gedankenwelt des Täters hineinversetzen, und zwar schnell! Bevor es zu dem großen angekündigten Unheil kommt. Ein beklemmender, von Patricia Schröder psychologisch geschickt erzählter Thriller. Quelle

Was ich zum Buch zu sagen habe:

Endlich, endlich ist der neue Jugendthriller von Patricia Schröder erschienen. Auch diesmal war die Vorfreude wieder wahnsinnig groß. Nach dem Lesen des Klappentextes war eine gewisse Erwartungshaltung vorhanden; das klang alles extrem spannend und außerdem hat die Autorin nach “Blind Walk” und “The Perfect” die Messlatte schon ziemlich hoch gelegt.

Bevor ich aber mit der Geschichte starten konnte, musste erst das Cover ausgiebig bestaunt werden. Einige Leser wissen es ja schon, ich bin bekennender Fan der Cover aus dem Coppenrath Verlag. Auch dieses hier ist wieder großartig gelungen. Der Schutzumschlag ist wunderschön und doch so düster, geheimnisvoll und bedrohlich. Das weiße „t“ als Blickfang in Kombination mit dem Buchtitel finde ich stimmig und sehr passend gewählt. Leider kommt es in der Folie auf dem Büchertisch nicht ganz so gut zur Geltung, aber ist die Folie entfernt, kann die gesamte Schönheit des Buches bewundert werden.

Mit Herzklopfen startete ich dann in die Geschichte. Wie von solchen Werken von Patricia Schröder gewohnt, ist das Buch von Beginn an spannend. Ein Zeitungsartikel, der mich geschockt hat und gleich jede Menge Fragen aufwirft. Ich war so angespannt und aufgeregt und habe den Artikel gleich noch ein weiteres Mal gelesen. Danach gibt es einen Sprung in die Vergangenheit. Dort habe ich Nara kennengelernt. Nara ist ein 17-jähriges, in Deutschland geborenes Mädchen, dessen Eltern einen Migrationshintergrund haben, aber voll in die Gesellschaft integriert sind. Naras Leben ist bisher eher unauffällig, fast schon ein wenig langweilig. Sie geht zur Schule und tauscht sich mit ihrer Freundin Charlotte über das erste Verliebtsein aus, alles macht bis dahin den Eindruck, es würde sich bei Fanatisch um eine locker-leichte Geschichte handeln. Ich hätte dies wahrscheinlich auch geglaubt, hätte ich nicht den Zeitungsartikel im Kopf gehabt. Außerdem erreichen Nara mysteriöse Nachrichten auf verschieden Wegen. Aber nicht nur diese Nachrichten häufen sich, auch die Bedrohungen gegenüber dem 17-jährigen Mädchen nehmen zu. Meine Sinne waren von nun an geschärft und ich war total in der Geschichte gefangen. Die verschiedenen Charaktere wurden wahnsinnig gut beschrieben und ich habe mir ziemlich zügig ein gutes Bild von ihnen machen können.

Der Schreibstil ist wie immer grandios: locker-flüssig und spannungsgeladen. Die Autorin schafft es innerhalb kürzester Zeit, mich mit der Geschichte eins werden zu lassen, mit Nara zu fühlen und vor allem auch zu leiden. Die Beschreibungen ihrer Gefühle waren teilweise so echt, dass ich komplett vergessen habe, dass ich mich in einem Buch und nicht in der Realität befinde. Ich habe mich so in die Geschichte vertieft, dass ich nachts von ihr geträumt habe.

Der Spannungsbogen nimmt nach kurzer Lesezeit sofort an Fahrt auf und konnte durch verschiedene, unerwartete Wendungen stetig gesteigert werden. Besonders gefallen haben mir die Passagen, in denen die Autorin die Erzählperspektive gewechselt hat. In denen konnte ich dem Entführer über die Schulter schauen und ihn in seinem krankhaften Wahn begleiten und auch kurzfristig in die Rolle seines männlichen Opfers schlüpfen. Die Spannung war teilweise so groß, dass ich alles um mich herum komplett ausgeblendet habe und mich nur auf die Geschichte konzentrieren konnte. An dieser Stelle noch mal ein Entschuldigung an meine Jungs Smiley.

Obwohl das Buch ein Jugendthriller ist, war auch ich als erwachsene Leserin total gefangen.

Wie immer gibt es am Ende eine detaillierte Auflösung, die Autorin lässt sich wie gewohnt viel Zeit mit der Auflösung der Geschichte und die gesponnenen Fäden auf. Es blieben keine Fragen offen und ich habe das Buch überglücklich und sehr beeindruckt nach nur 2 Tagen beendet.

Für mich wieder ein absolut packendes und spannendes Lesehighlight.

Fazit:

Die Autorin Patricia Schröder versteht es, mich als Leserin immer wieder zu überraschen und begeistern. Ihre Buchprojekte stecken voller Herzblut und ich habe große Freude daran, ihre Geschichten zu lesen. Auch diesmal gibt es keine Kritik, sondern nur viele lobende Worte. Ein Lesegenuss der höchsten Klasse, verbunden mit einer dicken Leseempfehlung. Mein lesebegeistertes Herz ist glücklich und meine Erwartungen wurden diesmal wieder komplett erfüllt. Dicke fünf von fünf Sternen und definitiv mein Lesehighlight im März.

Infos zum Buch:

Titel: Fanatisch
Autor/in: Patricia Schröder
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2018
Format: Hardcover (368 Seiten)
ISBN: 978-3649624547
Preis: 17,95 Euro

Besucht hier die Autorin:

http://www.patricia-schroeder.de/

https://www.facebook.com/Patricia-Schr%C3%B6der-1566538940294263/?ref=br_rs

https://www.instagram.com/patricia.schroeder.stories/?hl=de

 

Ich danke dem Coppenrath Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung zur Verfügung gestellt hat.

Allgemein · Buchblogger · Jugendbücher · Nina · Rezension

[Rezension] Julie Jewles–Perlenschein & Wahrheitszauber von Marion Meister

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Klappentext:

Julie zaubert Träume wahr: mit magischem Schmuck!
Ein mysteriöses Geburtstagsgeschenk stellt Julies Leben völlig auf den Kopf: Durch eine Schatulle voller Schmucksteine entdeckt sie ihre magische Begabung. Julie kann Wünsche wahr werden lassen! Einmal der Star der Schule sein, den Jungen ihrer Träume für sich gewinnen … die Möglichkeiten sind grenzenlos! Doch schnell wird klar: Die Magie hat nicht nur gute Seiten, und jeder Wunsch kann verhängnisvolle Folgen haben. Denn will man wirklich von der besten Freundin die reine Wahrheit hören und nichts als die Wahrheit? Und ist erzauberte Liebe noch echte Liebe?
Julie Jewels – Perlenschein und Wahrheitszauber ist der erste Teil einer zauberhaften Trilogie, die sich rund um Magie, Liebe und Freundschaft dreht und um die alte Weisheit: Sei vorsichtig, was du dir wünschst – es könnte wahr werden! Quelle

Was ich zum Buch zu sagen habe:

Bei diesem Cover schlägt jedes Mädchenherz höher, denn die Außenhülle von Marion Meisters neuem Buchprojekt ist wunderschön. Die ausgewählten Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt und der verwendete Spotlack macht das Buch zu einem absoluten Blickfang. Als wäre dies nicht schon fantastisch genug, wurde das gesamte Buch in ein wahres Kunstwerk verzaubert, und zwar in eine Schmuckschatulle.  Ich muss ehrlich sagen, dass dies eins der schönsten Cover ist, das ich seit langem gesehen habe. Ich bin wirklich total verliebt in das liebevoll verpackte Büchlein und habe es in den letzten Wochen dutzende Male in der Hand gehabt und das Sonnenlicht drauffallen lassen. Schaut es Euch an und ich glaube, ihr werdet genauso verliebt sein.

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Aber nicht genug der Schwärmerei, auch innen hat das Buch jede Menge toller illustrierter Kapitelanfänge und Kapitelenden. Ein großes Kompliment an die Verantwortlichen für diese wunderschöne Außen- und Innengestaltung.

Das Thema finde ich total spannend, denn ich liebe Schmuck seit meiner Kindheit und die Vorstellung, dieser könne magisch sein, finde ich ganz zauberhaft. In diesem Buch geht es um die Protagonisten Julie, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Die ersten 50 Seiten habe ich zügig gelesen, denn die Autorin hat einen wunderschönen, leichten und flüssigen Schreibstil. Dieser ist mir sehr vertraut, denn ich habe schon einige ihrer Bücher gelesen. Ich fühle mich in ihren Geschichten immer wohl und vergesse beim Lesen ihrer Geschichten alles um mich herum.

Ihre Protagonistin Julie hat sie so liebevoll beschrieben, dass mir die 16- jährige Teenagerin gleich sympathisch war und ich sie direkt in mein Herz geschlossen habe. Aber nicht nur Julie gefällt mir gut, auch die vielen anderen Charaktere wurden detailliert beschrieben und ich konnte ihr Handeln und Denken gut nachvollziehen.  Mir gefallen die Konversationen zwischen den einzelnen Charakteren, die ein harmonisches Gesamtbild schaffen und für angenehme Lesestunden sorgen. Empfohlen wird das Buch für eine Altersklasse ab 12 Jahren, die Empfehlung würde auch ich so aussprechen.

Der am Anfang aufgebaute Spannungsbogen konnte über die komplette Geschichte hinweg durch viele kleine, aufregende Wendungen immer weiter gesteigert werden. Ich habe durchweg schöne Lesemomente gehabt und so bin ich leider viel zu zügig durch die Geschichte hindurchgeflogen. Einmal angefangen, war es leider nicht möglich, dieses Buch aus der Hand zulegen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Julie und ihrem magischen Schmuck weitergeht. Auch nach Beendigung der 352 Seiten, die ich in nur 1,5 Tagen gelesen habe, bin ich immer noch total begeistert von der Buchidee. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch viele Mädchenherzen höher schlagen lassen wird. Zum Text möchte ich eigentlich nicht viel sagen, denn der Klappentext spricht schon für sich, wie ich finde.

Glücklicherweise muss ich mich noch nicht sofort von Julie Jewles verabschieden, denn “Perlenschein & Wahrheitszauber” ist der Start einer Trilogie.  Die weiteren Bände “Julie Jewles – Silberglanz und Liebesbann” und “Julie Jewels – Mondlichtstein und Glücksmagie” sind laut Verlag in Vorbereitung.

 

Fazit:

Marion Meister kann wunderschöne Geschichten erzählen und mit ihrem neuen Buchprojekt hat sie mich wieder komplett überzeugt. Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung dieser zauberhaften Buchreihe.

Infos zum Buch:

Titel: Julie Jewels – Perlenschein & Wahrheitszauber
Autor/in: Marion Meister
Verlag: Fischer KBJ
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2018
Format: Hardcover (352 Seiten)
ISBN: 978-3737340908
Preis:  16,99 Euro

Besucht die Autorin Marion Meister im Internet: Homepage

 

Ich danke dem Fischer Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung zur Verfügung gestellt hat.

Allgemein · Bücher · Bilderbuch · Buchblogger · Nina · Rezension

[Rezension] Der Werkdachs und das Holzlager vom Biber von Pelle & Ulja Krautwald

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Klappentext:

Der Werkdachs will die Gitarre der Katze reparieren. Dafür braucht er feinstes Klangholz. So machen sich Dachs, Fuchs, Krähe und Katze auf den Weg ins Holzlager des Bibers. Dort treffen sie die jungen Wölfe und andere Bewohner des Waldes, die ebenfalls besonderes Holz benötigen. Was für ein Glück, heute kommt eine neue Holzladung. Ein Spektakel, das alle Waldbewohner herbeieilen lässt.

Extra:
– Bauanleitung für ein Amulett
– Das schlaue Buch des Bibers zum Holzwissen
– Das lustige Lied der Biberflößer

Ein Buch für kleine und große BaumeisterInnen und für neugierige Holz- und Biberfreunde.

Erschienen im Krautwald Verlag.

Was wir zum Buch zu sagen haben:

Ich habe mich sehr über die Anfrage des Krautwald Verlags gefreut, denn meine Kinder aus der Buch AG und ich sind immer auf der Suche nach tollen und  neuen Kinderbüchern, die wir gemeinsam lesen und besprechen können.

Letzten Donnerstag haben die 12 Kinder und ich uns das Buch dann genauer angeschaut. Rein optisch hat uns allen das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist schön gezeichnet und durch den verwendeten Spotlack macht es einen sehr hochwertigen Eindruck.  Aber auch die einzelnen Buchseiten haben uns gut gefallen, sind auf festem Papier gedruckt und für die kleinen Kinderhände gut zum Umblättern geeignet.

Bei dem Buch handelt es sich bereits um den zweiten Teil einer Buchreihe um den kleinen Werkdachs und seine Freunde. Wir kennen den ersten Teil nicht und haben durch den leichten und lockeren Einstieg in die Geschichte auch keinen ersten Teil vermisst.

Bereits auf der ersten Seite haben wir den Werkdachs und seine Freunde kennengelernt. Die Protagonisten sind sehr liebevoll gezeichnet. Die fünf Jungen und sieben Mädchen haben gleich  von Beginn an mit der Katze mitgelitten, deren geliebte Gitarre kaputt gegangen ist. Alle Kinder waren von der ersten Seite Feuer und Flamme. Sie saßen dicht an meiner Seite und haben lange und ausgiebig, jeder für sich, die Seiten betrachtet. Alle waren sehr gespannt, ob es dem Werkdachs gelingen würde, die Gitarre zu reparieren.  Auf den dann folgenden Seiten konnten die Kinder sehr viel über die verschiedenen Holzarten erfahren. Besonders beeindruckt waren sie vom großen Holzlager des Bibers. Wir haben gelernt, aus welchem Holz man Tische und Stühle fertigen kann und das man für ein Musikinstrument Holz vom Ahorn benötigt. Es wurden viele Fragen gestellt und einige der Kinder hatten sogar schon Erfahrung mit dem Bau von kleinen Dingen aus Holz. Zu Beginn habe ich den Kindern die Geschichte vorgelesen und aufkommende Fragen zu Fachbegriffen gleich beantworten können.  Allerdings war es für die 8-9 jährigen Kinder schwierig, den Text selber zu lesen, da leider viele schwierige Wörter verwendet wurden.

Wir haben auf jeder Buchseite die schönen Illustrationen von Gundega Muzikante betrachtet, die uns durchweg alle gut gefallen haben und die die schöne Geschichte unterstreichen. Auch die Gestaltung auf den Innenseiten des  Buches hat uns sehr gut gefallen, hier treffen wir alle Protagonisten des Buches wieder.

Neben vielen Informationskästchen und detaillierten Erklärungen rund um die verschieden Holzarten gibt es noch ein lustiges Lied der Biberflößer inklusive Noten.

Am Ende des Buches können die kleinen Leser selbst noch aktiv werden und dank einer leicht verständlichen Erklärung ein Amulett fertigen.

Das Buch ist in Kooperation mit der Werkkiste entstanden. Ich habe diese Homepage nach Beendigung des Buches ausgiebig studiert und war positiv überrascht, was dort alles angeboten wird. Die Idee, dort einen Kindergeburtstag zu feiern, finde ich super, ich werde es zum Geburtstag meines Jüngsten mal im Hinterkopf behalten. Schaut Euch die Seite mal genauer an, vielleicht ist es ja auch etwas für Eure Kinder.

Alles in allem haben die Kinder sehr viel Spaß und Freude mit dem Buch gehabt. Ich habe allerdings auch zwei Kritikpunkte, denn mir persönlich waren die vielen Erklärung an einigen Stellen zu detailreich und haben meine kleinen Zuhörer teilweise ein wenig überfordert. Da das Buch für Kinder ab 5 Jahren bereits empfohlen wird, bin ich mir nicht sicher, ob diese mit dem umfangreichen Wissen etwas anfangen können. Wir fanden es auch sehr schade, dass nicht genau erzählt wurde, wie die Gitarre der Katze repariert wurde. Das hätten die Kinder auch noch gerne gesehen bzw. angehört.

Fazit:

Die Kinder der Buch AG der Grundschule “Lütte School” und ich sprechen gerne eine Leseempfehlung für kleine und große Leser aus. Alle, die sich für Wald und Wälder und die Herstellung von Dingen aus Holz interessieren, werden bei diesem Kinderbuch voll auf ihre Kosten kommen. Ein schönes Bilderbuch, was wir uns sicher noch häufig anschauen und zusammen lesen werden und was nun in meiner kleinen Bibliothek gern ausgeliehen werden kann.

Infos zum Buch:

Titel: Der Werkdachs und das Holz vom Biber
Autor/in: Pelle & Ulja Krautwald
Illustrator/in: Gundega Muzikante
Verlag: Krautwald Verlag
Erscheinungsdatum: 2. Januar 2018
Format: Hardcover (40 Seiten)
ISBN: 978-3943349139
Preis:  14,0€

Ich danke dem Krautwald Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung zur Verfügung gestellt hat.

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[Hörbuch Rezension] Die kleine Hexe von Otfried Preußler

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Klappentext:

Der bekannte Kinderbuch-Klassiker mit zahlreichen Filmfotos. Karoline Herfurth als Kleine Hexe und Suzanne von Borsody als Hexe Rumpumpel!

Die kleine Hexe ist mit ihren 127 Jahren viel zu jung, um mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg zu tanzen. Doch das ist ihr egal: Sie springt auf ihren Besen und feiert den Hexentanz mit. Dass sie dabei erwischt werden könnte, damit hat sie allerdings nicht gerechnet. Zur Strafe muss sie alle Zaubersprüche auswendig lernen und versprechen, eine gute Hexe zu werden. Aber wie soll sie das nur schaffen? Zum Glück hilft ihr der Rabe Abraxas, ihr bester Freund.

Was ich zum Hörbuch zu sagen habe:

Wenn ich an die kleine Hexe von Otfried Preußler denke, mache ich gedanklich immer in eine Reise in meine Kindheit. Ich habe dieses Buch sehr geliebt und schon viele Male gelesen. Ich bin immer wieder begeistert und auch nach mehr als 30 Jahren hat diese Geschichte noch nichts von ihrem Zauber verloren. Riesengroß war die Freude, als ich gehört hatte, dass dieses wundervolle Buch nun auch die Kinoleinwand erobern darf. Ich liebe die Schauspieler Karoline Herfurth und Axel Prahl und finde es toll, dass sie für die Hauptrollen ausgewählt wurden.

In einer Leserunde bei Lovelybooks habe ich dann das Glück gehabt, dieses mir nun vorliegende Hörbuch aus dem Audio Verlag sowie zwei Kinokarten zu gewinnen. Die Freude war nicht nur bei mir, sondern auch bei meinem Sohn sehr groß, der das Buch natürlich bereits mit mir gelesen hat.

Die Gestaltung der CD und der Außenhülle finden wir sehr gelungen. Es wurden einige schöne Szenen aus dem Film verarbeitet.  Es gibt eine Auflistung der Sprecherinnen und Sprecher, die uns gut gefällt. Das Filmhörspiel wird für Kinder ab 3 Jahren empfohlen, hier würde ich persönlich eher eine Empfehlung ab 6 Jahren aussprechen. Ich finde einige Szenen schon ziemlich düster, und die würden zartbesaitete Kinder sicher erschrecken. Die Laufzeit der zwei CDs beträgt ca. 1h 40 min.

Bereits von den ersten Klängen an haben wir das Hörbuch genossen. Die Stimme der Sprecherin Marion Martienzen ist wunderschön weich und ruhig.  Auch die im Hintergrund zu hörende Musik haben wir als positiv und absolut passend empfunden.

Großen Spaß haben uns die Dialoge zwischen der kleinen Hexe und ihrem Raben Abraxas gemacht. Die sind wirklich großartig und machen große Lust, sich das Schauspiel auch auf der großen Leinwand anzusehen. Auch die Hexe Rumpumpel, die von der tollen Suzanne von Borsody gesprochen wird, hat uns richtig gut gefallen.  Leider hat Karoline Herfurth einige Passagen sehr schnell gesprochen und durch die verschiedenen Hintergrundgeräusche haben wir teilweise Schwierigkeiten gehabt, ihren Text zu verstehen.  Dies hat unserem positiven Gefühl und dem großartigen Hörspaß aber keinen Abbruch getan.

Von Anfang bis Ende wirklich ein großer Hörgenuss. Wir freuen uns heute Nachmittag auf unseren Kinobesuch und sind gespannt, wie die das Buch auf der Leinwand ankommt.

Fazit:

Eine tolle Umsetzung eines großartigen Kinderbuches mit genialen Sprechern. Wir hatten riesigen Spaß beim Anhören und empfehlen es allen großen und kleinen Hörern, die Spaß an einer actionreichen, liebenswürdigen und spannenden Geschichte haben.

Infos zum Hörbuch:

Titel: Die kleine Hexe – Original Hörbuch zum Film
Autor/in: Otfried Preußler
Sprecher/in: Marion Martienzen, Karoline Herfurth, Axel Prahl, Suzanne von Borsody u.v.m.
Verlag: Der Audio Verlag
Erscheinungsdatum: 2. Februar 2018
Format: 2 Hörbücher Laufzeit ca. 1h 40 min.
ISBN: 978-3742400635
Preis:  9,99€

Ich danke dem Audio Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche und subjektive Meinung zur Verfügung gestellt hat.